Die Gründe, warum Deutsche sich auf die Suche begeben, sind vielfältig. Allgemein lässt sich festhalten, dass drei Viertel der Befragten vor Beginn der Suche in mindestens einem der fünf Bereiche einen konkreten Bedarf haben. Jeder Vierte macht sich aber auch gerne mal ohne eine „Not“ auf die Suche. Vor allem die Offliner stöbern gerne. 26,2% der Deutschen, die außerhalb des Internets suchen, tun dies ohne konkreten Bedarf, bei den Onlinern hat jeder Zehnte keinen konkreten Bedarf.
Dass nicht nur die endgültige Entscheidung bzw. der Kauf zu euphorischen Gefühlen führen kann, sondern auch der Weg dorthin, zeigt die Frage nach dem Spaßfaktor während der Suche. Insgesamt haben die Deutschen bei fast der Hälfte (48,9%) ihrer Suchen Spaß. Das Internet bietet besonders viel „Fun-Potenzial“. Laut Studie haben die Deutschen, die ausschließlich im Internet suchen, mehr Spaß bei der Suche als die, die nicht im Web schauen. Die größte Freude bringt das Netz anscheinend bei der Partnersuche: In diesem Bereich geben 76,9% der reinen Onliner an, Spaß bei der Suche zu haben, jedoch nur 55,6% der Nicht-Internetnutzer. Auch in puncto Autos (67,4% vs. 61%) oder Immobilien (60% vs. 40%) bringt die Suche im Web deutlich mehr Spaß als zum Beispiel beim Händler oder beim Durchsuchen von Anzeigen in der Tageszeitung. Der größte Unterschied besteht beim Thema Job. Während 38,5% der reinen Onliner angeben, Spaß bei der Suche zu haben, trifft dies nur für 17,9% der Offliner zu.
Die Jagd nach einem Schnäppchen ist laut vorliegender Studie der Hauptgrund fürs Stöbern. Besonders wenn es um Immobilien (74,6%) und Autos (72%) geht, scheint die Suche nach günstigen Angeboten eine besondere Anziehungskraft zu haben. Auch bei Versicherungen (67,9%) und Geldanlagen (65,6%) surfen die deutschen Internetnutzer nach preiswerten Alternativen. Kein attraktives Angebot verpassen: Wenn deutsche Internetnutzer auf die Suche gehen, steht auch die Lust am Vergleichen hoch im Kurs. Dabei ist es egal, ob es sich um die begehrte Wohnung in Toplage, den perfekten Job, den Zweitwagen für die Familie oder das passende Vorsorgekonzept handelt.